Erlebnisweg - der Wichtel-Feen-Wald

Kennt ihr schon die Wichtel und Feen, die im Wichtel-Feen-Wald zuhause sind? Auf diesem Erlebnisweg lernt ihr Angie, Lisa, Max und den Sepperl näher kennen!

Angie, die Fee der Waldfrüchte

Wer kennt nicht die himmlischen Heidelbeeren, die köstlichen Waldhimbeeren, die etwas sauren Waldbrombeeren und die süßesten Walderdbeeren? Wenn nicht, dann müsst ihr wirklich mit euren Eltern diese tollen Waldfrüchte probieren. Aber ihr dürft niemals Beeren essen, die ihr nicht ganz genau kennt! Immer einen Erwachsenen fragen. Denn nicht nur köstliche Beeren sind im Wald versteckt, leider auch giftige. Die giftigen Beeren wurden in früheren Zeiten aber auch heute noch für die Medizin verwendet, und haben damit auch ihre Berechtigung.

Der Wald bei den Orthofers ist umgeben von vielen Heidelbeersträuchern. Im Sommer sind die Früchte reif, und dann werden die Heidelbeeren gepflückt. Es braucht sehr viel Zeit, um ein Küberl voller Heidelbeeren zu sammeln, aber dann wird man von dieser Köstlichkeit belohnt. Entweder isst man sie gleich, mit ein wenig Staubzucker, Schlagobers oder Eis, oder man macht daraus einen Kuchen oder eine Marmelade. Auch einen Saft kann man aus den Früchten des Waldes zaubern. Auf jeden Fall sind diese Früchte sehr gesund und was das Schönste dabei ist: dass sie auch wirklich gut schmecken!

Angie, die Fee der Waldfrüchte, passt auf, dass Unwetter nicht gleich alle Früchte zerstören. Leider gibt es jedes Jahr Hagel. Aber auch die Trockenheit ist nicht gut für die Früchte, denn dann können sie nicht wachsen. Daher schaut unsere Fee, dass Regen und Sonnenschein sich abwechseln und damit die Früchte gedeihen können. Auch unsere Tiere mögen diese kleinen Früchte, daher achtet auch Angie, dass sie davon genug bekommen!

Habt ihr euch gemerkt, wie die Früchte des Waldes heißen?

Lisa, die Fee der Waldtiere

Wisst ihr welche Tiere es hier im Wald gibt? Rehe, Füchse, Eichkätzchen, Igel, Ameisen, Käfer, Bienen, Insekten, Mäuse, Maulwürfe …

Wenn man ganz ruhig durch den Wald geht, zeigt sich auch ab und zu ein Reh, ein Fuchs oder ein Eichkätzchen. Aber auch ihre Spuren und Losungen kann man im Wald finden. Und dann weiß man, hier wohnt das Rehlein, das vielleicht gerade ein Kitz hat. Oder da ist ein Fuchsbau.

Habt ihr schon die vielen Ameisenhaufen gesehen? Die Ameisen sind so fleißige Tiere, sie schützen die Bäume und sorgen dafür das der Wald gesund bleibt. Sie sind unsagbar stark, denn sie können viel mehr tragen als sie selbst wiegen – fast 30mal so viel!

Wer hat schon einmal einen köstlichen Waldhonig gegessen? Ja, und wem haben wir diese Köstlichkeit zu verdanken? Den fleißigen Bienen. Der Honig ist nicht nur köstlich, sondern auch gesund!

Und da gibt es natürlich noch viel mehr Tiere, die im Wald leben, die der Wald braucht und die uns bezaubern. Aber dass alles in Ordnung ist, dass die Tiere einen Schlafplatz, ihre Ruhe und ihr Fressen haben, dafür sorgt unsere Lisa. Die liebe Waldfee. Sie kümmert sich um die kranken Tiere und schaut vor allem auch im Winter, dass immer genug Nahrung für sie da ist. Das der Igel seinen wohlverdienten Winterschlaf machen kann und dann aber auch im Frühling wieder aufwacht und genug zu fressen hat.

Max, der Geschichten-Erzähler

Es gibt viele Bücher. Bücher über Tiere, den Bauernhof, Liederbücher und vor allem Märchenbücher. Ohne Bücher würden wir vieles gar nicht verstehen. Wir lernen auch aus diesen Büchern. Aber am schönsten ist es doch, wenn Mama oder Papa vor dem Schlafengehen eine Geschichte vorlesen.

Max der Gelehrte hat viele Bücher. Aber eines mag er ganz besonders: Denn er wäre ja nicht der Geschichten-Erzähler, wenn er nicht eine Geschichte für uns hätte.

Sepperl der Schwammerlmeister

Der Wald im Joglland ist fabelhaft. Er hält so viele Überraschungen bereit. Nicht nur die vielen verschiedenen Bäume, Sträucher, Flechten und Moose die er für uns bereithält, auch die vielen Pilze und Schwammerl, die unser, aber auch das Herz der Tiere erfreuen.

Habt ihr gewusst, dass es mehr als 3 Millionen verschiedene Pilze weltweit gibt? Unvorstellbar! Aber wir konzentrieren uns auf 3 Pilze, die es hier im Umkreis des Wichtel- und Feen-Waldes gibt.

  • Der Fliegenpilz, den kennt ein jeder, der rote Pilz mit den weißen Punkten, und wir wissen, der ist extrem giftig! Also: nur anschauen!
  • Der Steinpilz, der wunderbarste unter den essbaren Pilzen. Er hat einen kräftigen weißen Stamm und eine braune Kappe – sehr gut für gebackene Pilze!
  • Das Eierschwammerl. Auch dieses gehört zu den köstlichen Pilzen. Erkennen kann man das Eierschwammerl an seiner gelben Farbe. Das Eierschwammerl wird auch Pfifferling genannt. Sehr gut ist dieses Schwammerl in einer Sauce, also Schwammerlsauce – köstlich!

Und jetzt zum Sepperl! Der schaut, dass immer wieder Pilze im Wald wachsen. Aber er hat sich auch ein Spiel dabei ausgedacht und sie versteckt. Daher muss man die Schwammerl suchen. Er hat da einen richtigen Spaß dabei. Er sitzt dann hinter einen Baum oder einen Strauch und lacht sich ins Fäustchen, wenn man nicht alle findet. Aber so ist es nur gerecht, so hat jeder die Möglichkeit – ob Mensch oder Tier, ob groß oder klein – Pilze im Wald zu finden. Daher viel Spaß beim Schwammerlsuchen!

Gasthof - Pension ORTHOFER
Urlaub am Bauernhof
Filzmoos 12
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+43 3336 8237
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