Peter Rosegger – Waldheimat

Besuchen Sie die Waldheimat von Peter Rosegger! 25 Minuten vom Gasthof entfernt befindet sich das Alpl. Am Alpl finden Sie das Geburtshaus des österreichischen Schriftstellers und die Waldschule, die im Jahr 1902 erbaut wurde. In Krieglach steht sein Landhaus, das er nach eigenen Plänen erbauen ließ und heute das Rosegger-Museumbeheimatet.

Geburtshaus und Waldschule

Peter Rosegger wurde am 31. Juli 1843 in Alpl bei Krieglach geboren, er hatte noch sechs jüngere Geschwister. Zur Welt kam er in einem einfachen Bergbauernhaus – am Kluppeneggerhof. Im Laufe der Zeit verschuldete sich der Hof, weshalb die Familie ihn verkaufte. Zu Peter Roseggers 70. Geburtstag (1913) versuchten seine Freunde den Hof zurückzukaufen, allerdings war der verlangte Preis zu hoch. 1927 erwarb das Land Steiermark schließlich das Grundstück. Wohnhaus und umliegende Gebäude wie Ställe und Wirtschaftsgebäude waren zu dieser Zeit verfallen, weshalb alles neu errichtet wurde. Als Material dienten Steine des Geburtshauses und dank Skizzen Peter Roseggers konnten manche Gebäude genau rekonstruiert werden. Das Geburtshaus ist heute ein kleines Museum, das Einblicke in das damalige Bauernleben gibt. Und in genau diesem Haus versuchte sich der Waldbauernbub erstmals am Schreiben. Insgesamt verfasste er 43 Bücher.

Die Waldschule von Peter Rosegger

Peter Rosegger wurde in seiner Kindheit von Michael Patterer unterrichtet, der ihm das Lesen und Schreiben beibrachte. Um seine Dankbarkeit zu zeigen, ließ Peter Rosegger später die sogenannte Waldschule bauen. Fünf Monate dauerte der Bau, der allein durch Spenden finanziert worden war. Kurz darauf wurden bereits 23 Kinder vom ersten Waldschulmeister Leopold Kramer unterrichtet. Die Waldschule war bis 1975 in Betrieb, danach wurde der Unterricht eingestellt. Seit 1982 ist die Waldschule ein Museum.

Sommerhaus und Sterbehaus

Peter Rosegger verstarb am 26. Juni 1918 im Alter von 74 Jahren. Sein Grabmal können Sie auf dem Friedhof in Krieglach besuchen. Sein Sommerhaus, in dem er mit Frau und Kindern lebte, war zugleich auch der Ort, an dem er starb. Deshalb ist es auch als Roseggers Sterbehaus bekannt. Nach seinem Tod verschloss seine Frau sowohl sein Arbeitszimmer, als auch sein Sterbezimmer, um diese für die Nachwelt zu bewahren. Das Haus wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Peter Rosegger 1943 vom Land Steiermark erworben. Heute ist das Haus ein Museum, auch die beiden verschlossenen Räumen wurden wieder geöffnet und sind Besuchern zugänglich.

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